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	<title>Flughafen Altenrhein | Höchste Zeit</title>
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	<description>Verein für Umwelt und Menschlichkeit</description>
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	<title>Flughafen Altenrhein | Höchste Zeit</title>
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	<item>
		<title>Unsere Haltung zur Flugshow Altenrhein</title>
		<link>https://www.hoechste-zeit.at/2026/02/26/unsere-haltung-zur-flugshow-altenrhein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 17:14:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flughafen Altenrhein]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Tagen wurde in den Medien intensiv über die geplante Flugshow zum 100‑Jahr‑Jubiläum des Flugfeldes Altenrhein im August 2026 berichtet. Die Bürgermeister der Rheindeltagemeinden haben sich – gestützt auf langjährige Erfahrungen mit Vertretern aus der Schweiz – klar gegen eine Aufweichung der Schutzbestimmungen des Staatsvertrags für die Flugshow ausgesprochen. Neben den sachlichen Argumenten, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen wurde in den Medien intensiv über die geplante Flugshow zum 100‑Jahr‑Jubiläum des Flugfeldes Altenrhein im August 2026 berichtet.</p>
<p>Die Bürgermeister der Rheindeltagemeinden haben sich – gestützt auf langjährige Erfahrungen mit Vertretern aus der Schweiz – klar gegen eine Aufweichung der Schutzbestimmungen des Staatsvertrags für die Flugshow ausgesprochen.</p>
<p>Neben den sachlichen Argumenten, die für eine Ablehnung sprechen, irritiert uns besonders der Umgang der zuständigen Landespolitiker, Landesstatthalter Bitschi und LH Wallner, mit unseren Bürgermeistern.</p>
<p>Eine Kommunikation auf Augenhöhe sieht gänzlich anders aus – diese Kritik wird mittlerweile von vielen Gruppen im Land geteilt und in den Medien öffentlich breit diskutiert.</p>
<p>Seit der Gründung unseres Vereins setzen wir uns konsequent gegen den Ausbau des privaten Flugfeldes Altenrhein ein. Dass es bis heute kein Regionalflughafen mit deutlich mehr Belastung für unseren Lebensraum geworden ist, sehen wir auch als Ergebnis dieses langjährigen Engagements.</p>
<p><strong>Wir danken den Rheindeltabürgermeistern ausdrücklich für ihre klare Haltung im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger.</strong></p>
<p>Als Reaktion haben wir einen Leserbrief an die „<em>VN</em>“ und die „<em>NEUE Vorarlberger Tageszeitung</em>“ verfasst. Da wir nicht wissen, ob er veröffentlicht wird, stellen wir ihn euch auf diesem Weg zur Verfügung.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
<strong>Verein „Höchste Zeit – Verein für Umwelt und Menschlichkeit“</strong><br />
Der Vorstand</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><u>Leserbrief an „VN“ und „NEUE“</u></strong>                                 Höchst, 20.02.2026</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Flugshow auf dem Flugfeld Altenrhein</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Entscheidung des Landes Vorarlberg, die Flugshow auf dem Flugfeld Altenrhein zu ermöglichen, stößt bei uns auf großes Unverständnis.</p>
<p>Seit der Gründung unseres Vereins setzen wir uns konsequent gegen einen Ausbau des privaten Flugfeldes und gegen eine Ausweitung des Flugbetriebs ein.</p>
<p>Ein stets von der Vorarlberger Landespolitik befürworteter Staatsvertrag schützt bis heute die Bevölkerung im Rheindelta sowie das sensible Natura‑2000‑Gebiet.</p>
<p>Über viele Jahre hinweg bestand Einigkeit darüber, dass das Land Vorarlberg diesen Schutz ernst nimmt und die Interessen der Anrainergemeinden vertritt.</p>
<p>Mit der nun getroffenen Entscheidung verlässt das Land diesen langjährigen Konsens, entscheidet gegen die Rheindeltagemeinden.</p>
<p>Erstmals wird eine Maßnahme ermöglicht, die aus unserer Sicht die Intention des Staatsvertrages untergräbt und eine zusätzliche Belastung für Mensch und Umwelt darstellt.</p>
<p>Peinlich und politisch unverantwortlich ist zudem, dass in einer Zeit, in der in Europa Krieg herrscht, von den Verantwortlichen des Landes Vorarlberg für eine Flugshow der Einsatz von Armeeflugzeugen genehmigt wird.</p>
<p>Die Entscheidung für diese Flugshow hinterlässt bei uns daher nicht nur Unverständnis, sondern vor allem große Enttäuschung über den Umgang des Landes mit den berechtigten Sorgen und dem Vertrauen der betroffenen Region.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vorstand des Vereins „Höchste Zeit &#8211; Verein für Umwelt und Menschlichkeit“</strong></p>
<p>Dr. Kuno Sohm, Mag. Annelotte Schneider, Ruth Hutter, Irene Lerbscher, Günter Schobel, alle Höchst</p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einsprache gegen die Erweiterung des Flugfelds Altenrhein ist fix!</title>
		<link>https://www.hoechste-zeit.at/2014/04/02/einsprache-gegen-die-erweiterung-des-flugfelds-altenrhein-ist-fix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andersch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2014 19:09:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flughafen Altenrhein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hoechste-zeit.at/?p=494</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
								<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">Bild: ©VOL.AT/ Rauch</p>
<p><strong>Wie bereits angekündigt, legen wir gegen das Bauprojekt am Flugfeld Altenrhein Einspruch ein.</strong> Hier der Wortlaut unseres Einspruchs:</p>
<div>
<div><span lang="DE">Einsprache</span></div>
</div>
<div></div>
<div><strong><span lang="DE">1 </span><span lang="DE">Deckblatt</span></strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><b><span lang="DE">EINSPRACHE </span></b><span lang="DE">in Sachen</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">„Höchste Zeit“, Verein für Umwelt und Menschlichkeit, Fraktion in der Gemeindevertretung Höchst, Sonnengarten 23, A-6973 Höchst</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">Zuhanden Thomas Stadelmann, Gemeinderat</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><b><span lang="DE">Einsprecherin</span></b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">vertreten durch</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">Christoph Steurer, Rechtsanwalt,</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">Rathausstrasse 37 · A-6900 Bregenz</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">gegen</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><b><span lang="DE">Airport Altenrhein AG, 9423 Altenrhein</span></b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><b><span lang="DE">Gesuchstellerin</span></b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">betreffend</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><b><span lang="DE">Gesuch um Plangenehmigung für den Neubau Hangar C6 mit Umweltverträglichkeitsprüfung</span></b><span lang="DE"> <b>für weitere,  umfassende Ausbaumaßnahmen</b></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong><span lang="DE">2 </span><span lang="DE"> Antrag:</span></strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Das Gesuch um Plangenehmigung für den Neubau Hangar C6 sei abzuwei­sen.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gesuchstellerin.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong><span lang="DE">3 </span><span lang="DE">Formelles</span></strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Die vorliegende Einsprache richtet sich gegen das Gesuch um Plangenehmigung für den Neubau Hangar C6 auf dem Flugfeld St. Gallen-Altenrhein, das gemäß Publikation im Amtsblatt des Kantons St. Gallen in der Zeit vom 28. Januar bis 27. Februar 2014 bei der Politischen Gemeinde Thal öffentlich aufgelegt wurde. Einsprachen sind während der Auflagefrist einzu­reichen. Mit der heutigen Eingabe ist die Einsprachefrist gewahrt.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Die Einsprache richtet sich ebenfalls gegen zwei Umweltverträglichkeitsberichte, die gleichzeitig bei der Politischen Gemeinde Thal aufgelegt wur­den, ohne dass dies jedoch im Amtsblatt des Kantons St. Gallen wie gesetzlich vorgeschrieben, erwähnt wurde.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Das Vorhaben unterliegt der Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Einsprecherin ist deshalb gestützt auf Art. 55 USG zur Einsprache berechtigt (vgl. Anhang zur Verordnung vom 27. Juni 1990 über die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Hei­matschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen, SR 814.076).</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Die einsprechende Fraktion in Vertretung ihrer Wähler*innen ist zur Einsprache berechtigt, weil von dem zur Genehmigung aufgelegten Gesamt-Projekt  gravierende negative Auswirkungen auf das Naturschutzgebiet Rheindelta zu erwarten sind. </span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Die vorliegende Einsprache musste innert kürzester Zeit erstellt werden,  da wir als Anrainer*innen zur Schweizer Grenze und politische Fraktion in der Gemeinde Höchst erst sehr spät aus den Medien von den geplanten Ausbaubestrebungen der Flughafen</span><span lang="DE"> Altenrhein AG erfuhren und zudem gar nicht wussten, dass zwei Umweltverträglichkeitsberichte zur Einsicht auflagen.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Die unterzeichnende Rechtsanwältin ist ordentlich bevollmächtigt. Eine Vollmach­t </span><span lang="DE">liegt vor.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong><span lang="DE">4 </span><span lang="DE">Befürchtete Auswirkungen</span></strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, erfuhren wir erst sehr spät aus den Medien bzw. von den Einsprechern auf Schweizer Seite, dass neuerdings konkrete Ausbaupläne für den Hangar 6 der Flughafen Altenrhein AG bestehen. Aufgrund des Umfangs der Umweltverträglichkeitsberichte konnten die Unterlagen nur stichprobenweise geprüft werden. Dennoch sind wir als betroffene Bürger*innen  äußerst besorgt darüber, dass sich – sollten die Baubestrebungen umgesetzt werden  – gravierende negative Auswirkungen für das Naturschutzgebiet Rheindelta und dessen Bewohner ergeben. Folgende Punkte geben uns als betroffene Gemeinde besonderen Anlass zur Sorge:</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Gemäß Masterplan wird im Abschnitt „Prognosezustand“ des Umweltverträglichkeitsberichts (UVB) eine Ausweitung der Flugbewegungen von derzeit 28.952 auf 36.500 beabsichtigt.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">Es wird festgestellt: „Im Rahmen der Ausbauten gemäß Masterplan kommt es bei den Flugbewegungen überall zu Zunahmen“ und „die Auswirkungen für die Vögel nehmen dadurch insbesondere über dem Rheindelta in Österreich bedeutend zu.“ Trotz dieser Prognosen wird als zusätzliche Maßnahme lediglich eine Konzentration der notwendigen Flüge unter 300m auf einen engen Uferabschnitt vorgesehen. Kontrollen und Anzeigen gegen Zuwiderhandelnde sind extrem langwierig und engagierte Bürger werden wegen mangelnder Kooperation der zuständigen Behörden oft davon abgehalten.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung wurde von der Vogelwarte Sempach eine differenzierte Einschätzung der Auswirkungen auf den Vogelbestand vorgenommen. Wir nehmen mit Sorge zur Kenntnis, dass die von der Vogelwarte als zwingend vorgeschlagenen Maßnahmen wie z.B. die Beschränkung der Flugbewegungen in der Dämmerung und der Nacht zu den umliegenden Wasservogel- und Naturschutzgebieten nur als „soweit als möglich umgesetzt“ werden sollen. Außerdem kommt das Gutachten zum Schluss, dass auch bei Einhaltung aller aufgelegten Maßnahmen sich die zusätzlichen Beeinträchtigungen nur vermutlich oder gar nicht</span><b><span lang="DE"> </span></b><span lang="DE">kompensieren ließen. Die Vogelwarte kommt in ihrer Einschätzung eindeutig zu folgendem Schluss: „Die geplante Erhöhung der Flugbewegungen führt aber zu einer erhöhten Beeinträchtigung des Lebensraumes.“</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Weiters geben wir zu bedenken, dass schon in der Vergangenheit im Naturschutzgebiet Rheindelta die bisher getroffenen Einschränkungen für den Besucherverkehr nur schwer realisierbar waren. Dies wird im Falle eines Ausbaus sicherlich nicht besser. Daher halten wir die angestrebten Ausbaupläne für unzumutbar.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Nicht im Bericht angeführt und untersucht sind die Auswirkungen, die die Flugbewegungen an sich (neben dem reinen Start und Landung) auf die umliegenden Schutzgebiete haben. Dies ist unverständlich und nicht akzeptabel, vor allem deswegen, weil es z.B. bei den Schleppflügen zu einer Zunahme von über 100% kommen soll. Dies betrifft auch die Helikopterflüge (Zunahme um 40%) entlang des Alten Rheins.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Im Hinblick auf die geplanten Motorentests wird von einer Zunahme von gesamt 18 % ausgegangen. Dies sagt jedoch nicht sehr viel aus, da bei einzelnen Punkten von einer Zunahme von über 100 % ausgegangen wird.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Bei den Emissionen wird von einer Zunahme von über 50 % ausgegangen.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Außerdem kommt der UVB zum Schluss, dass in nicht bebauten Zonen – und daher auch im Naturschutzgebiet – die Immissionswerte nicht eingehalten werden können und das – wohlgemerkt – in Schutzgebieten mit internationaler Bedeutung, die schon jetzt belastet sind.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Weiters stellen wir fest, dass die Helikopter – Fliegerei in Altenrhein stark zugenommen hat. Nach Informationen vor Ort handelt es sich dabei zum großen Teil um Hobby-­Fliegerei und Schulungen. Der verursachte Lärm ist gerade auch für die Bewohner der Rheindeltagemeinden – auch besonders an den Wochenenden – stark belastend und hat das zumutbare Maß schon lange erreicht.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Zur übermäßigen Lärmbelastung der ganzen Region tragen auch die vielen Starts und Landungen außerhalb der Flugfeldöffnungszeiten bei.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Zu guter Letzt haben wir den zur Verfügung gestellten Unterlagen entnommen, dass seit mehr als 20 Jahren Triebwerkstandläufe im Freien durchgeführt werden. Die Entwicklung des Airport Altenrhein sieht vor, den Standlaufplatz im Freien weiter zu betreiben, obwohl dieses Prozedere gegen alle Umweltvorschriften verstößt und in der Schweiz einmalig ist.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">·         </span><span lang="DE">Zusätzlich geben wir zu bedenken, dass Rand- und Puffergebiete für die Funktionalität von Schutzgebieten entscheidend sind. Im Fall des Rheindeltas sind dies die ausgedehnten Bereiche des Gaißauer Riedes (z.B. Brutplatz für Kiebitz und Rastplatz für den großen Brachvogel) und der naturnahen Uferabschnitte am Alten Rhein (z.B. Brutvorkommen von Eisvogel), die zum Teil direkt in der An- und Abflugschneise des Flugfeldes Altenrheins liegen.</span><span lang="DE"> </span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong><span lang="DE">5 </span><span lang="DE">Abschließende Beurteilung</span></strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">Abschließend möchten wir als politische Vertreter der Rheindeltagemeinde Höchst nochmals unsere große Sorge im Hinblick auf die geplanten Ausbauten des Flugfeldes Altenrhein und die negativen Folgen für das Naturschutzgebiet Rheindelta und seine Bewohner und Bewohnerinnen zum Ausdruck bringen. Es verwundert und irritiert uns zutiefst, dass wir als Nachbarn jenseits des Rheins nicht zeitnah und transparent über die Vorgänge informiert worden sind und möchten nochmals auf die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und die Vogelschutzrichtlinie der EU (Verschlechterungsverbot) sowie auf die Ramsarkonvention hinweisen.</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span lang="DE">Als Datengrundlage sollte die Studie des Schweizerischen Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) zum „Einfluss des Flugverkehrs auf die Avifauna, Schlussbericht mit Empfehlungen“ aus der Schriftenreihe Umwelt Nr. 376, Natur und Landschaft aus dem Jahr 2005, das neben diversen Empfehlungen im Kapitel 5.7, Abs. 5 festhält, dass Ramsargebiete zu den Gebietstypen mit den größten „Empfindlichkeiten gegenüber luftfahrtsspezifischen Störungen“ gehören, stärker berücksichtigt werden.</span></div></div>
			</div>
			</div>			
				
				
				
				
			</div>		
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Update zum Einspruch gegen das Bauvorhaben am Flugfeld Altenrhein</title>
		<link>https://www.hoechste-zeit.at/2014/04/02/update-zum-einspruch-gegen-das-bauvorhaben-am-flugfeld-altenrhein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andersch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2014 19:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flughafen Altenrhein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bild: ©VOL.AT/ Rauch Nachdem die Gemeinde Höchst von uns diesbezüglich informiert worden ist, hat Herbert Sparr, Bürgermeister von Höchst, angekündigt, dass die Gemeinden Höchst und Gaissau sich unseren Protest anschliessen werden und ebenfalls ihrerseits Einspruch gegen dieses Bauvorhaben einreichen werden. Die Gemeinde Fussach wird ihrerseits keinen Einspruch erheben, aber voraussichtlich auf Landesebene protestieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bild: ©VOL.AT/ Rauch</p>
<p>Nachdem die Gemeinde Höchst von uns diesbezüglich informiert worden ist, hat Herbert Sparr, Bürgermeister von Höchst, angekündigt, dass die Gemeinden Höchst und Gaissau sich unseren Protest anschliessen werden und ebenfalls ihrerseits Einspruch gegen dieses Bauvorhaben einreichen werden.</p>
<p>Die Gemeinde Fussach wird ihrerseits keinen Einspruch erheben, aber voraussichtlich auf Landesebene protestieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Flughafen Altenrhein will expandieren!</title>
		<link>https://www.hoechste-zeit.at/2014/03/02/flughafen-altenrhein-will-expandieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andersch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2014 20:11:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flughafen Altenrhein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hoechste-zeit.at/?p=496</guid>

					<description><![CDATA[Bild: ©VOL.AT/ Rauch Der Betreiber des Flughafen Altenrheins erwägt grössere Umbauten und eine Steigerung der Flugkapazitäten. Aus diesem Grunde wurde in der Schweiz vom Betreiber ein Umweltverträglichkeitsbericht in Auftrag gegeben. Auszug aus dem Umweltverträglichkeitsberich von Bächtold &#38; Moor AG, Ingenieure Planer ETH sia usic Tabelle 4.3.1-1: Flottenmix und Flugbewegungen (FB) im Ausgangszustand 2010 und im Prognosezustand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="de-DE">Bild: ©VOL.AT/ Rauch</span></p>
<p><span lang="de-DE">Der Betreiber des Flughafen Altenrheins erwägt grössere Umbauten und eine Steigerung der Flugkapazitäten. Aus diesem Grunde wurde in der Schweiz vom Betreiber ein Umweltverträglichkeitsbericht in Auftrag gegeben.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><b>Auszug aus dem Umweltverträglichkeitsberich </b></span><span lang="de-DE">von Bächtold &amp; Moor AG, Ingenieure Planer ETH sia usic</span></p>
<p><span lang="de-DE">Tabelle 4.3.1-1: Flottenmix und Flugbewegungen (FB) im Ausgangszustand 2010 und im Prognosezustand 2021 auf dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein</span></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2">
<colgroup>
<col width="125" />
<col width="158" />
<col width="111" />
<col width="180" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td width="125">Flugzeugkategorie</td>
<td width="158">Flugzeugtyp</td>
<td width="111">FB Betriebsjahr 2010</td>
<td width="180">Prognose FB UVB Masterplan 2021</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="3" width="125">Grossflugzeuge</td>
<td width="158">IFR Jet, Linien/Charter (L/C)</td>
<td width="111">1989</td>
<td width="180">2500</td>
</tr>
<tr>
<td width="158">IFR 2-mot, Turboprop L/C + BA</td>
<td width="111">2422</td>
<td width="180">3500</td>
</tr>
<tr>
<td width="158">IFR Jet, Business Aviation (BA)</td>
<td width="111"></td>
<td width="180">1000</td>
</tr>
<tr>
<td width="125">Total Grossflugzeuge</td>
<td width="158"></td>
<td width="111">4’411</td>
<td width="180">7’000</td>
</tr>
<tr>
<td width="125">Helikopter</td>
<td width="158"></td>
<td width="111">1990</td>
<td width="180">2800</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="4" width="125">Reiseflüge</td>
<td width="158">IFR Jet</td>
<td width="111">1865</td>
<td width="180">3000</td>
</tr>
<tr>
<td width="158">IFR 2-mot.</td>
<td width="111">748</td>
<td width="180">1500</td>
</tr>
<tr>
<td width="158">IFR 1 mot.</td>
<td width="111">1302</td>
<td width="180">2000</td>
</tr>
<tr>
<td width="158">VFR 1-mot.</td>
<td width="111">14153</td>
<td width="180">15000</td>
</tr>
<tr>
<td width="125">Volten</td>
<td width="158">1-mot. &amp; 2- mot.</td>
<td width="111">4052</td>
<td width="180">4300</td>
</tr>
<tr>
<td width="125">Schleppflüge</td>
<td width="158">Segelschlepp</td>
<td width="111">431</td>
<td width="180">900</td>
</tr>
<tr>
<td width="125">Total Kleinluftfahrzeuge</td>
<td width="158"></td>
<td width="111">24‘541</td>
<td width="180">29‘500</td>
</tr>
<tr>
<td width="125">Total</td>
<td width="158"></td>
<td width="111">28‘952</td>
<td width="180">36‘500</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span lang="de-DE">Laut den Prognosen des Berichts werden die Flugbewegungen von ca. 29.000 im Jahre 2010 bis ins Jahr 2021 auf ca. 36.500 steigen. Laut Umweltverträglichkeitsbericht kommt es dabei zu keinen Konflikt mit dem Staatsvertrag mit Österreich, der den Fluglärm über Gaissau und dem Natura 2000 Gebiet Rheindelta klar begrenzt.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span lang="de-DE"><b>Leider dürften diese Zahlen </b></span><span lang="de-DE"><b>nicht ganz real sein!</b></span></h3>
<p><span lang="de-DE">Aber bereits vor ein paar Jahren (2003)</span><span lang="de-DE"> redete der damalige Direktor Rene Schmid von einer Anhebung von 35.000 auf 39.000 Flugbewegungen im Jahr. Das sind aber Zahlen, die sich so nicht im Umweltverträglichkeitsbericht wiederfinden lassen.</span><br />
<span lang="de-DE">Auch was das </span><span lang="de-DE">Tageslärmkorsett, </span><span lang="de-DE">geregelt durch den Staatsvertrag, angeht,</span><span lang="de-DE">erwartet er eine gewisse Flexibilität von Österreich.</span><br />
<span lang="de-DE">Nach den Wünschen des Flughafenbetreibers soll es </span><span lang="de-DE">also ganz klar </span><span lang="de-DE">zu einer Mehrbelastung der Einwohner und der Natur des Rheindeltas durch Fluglärm kommen. </span><span lang="de-DE">Denn, wenn ja alles, so wie in der Studie beschrieben, den geltenden Verträgen entspricht, dann wäre ja gar keine Flexibilität von Nöten.</span><br />
<span lang="de-DE">A</span><span lang="de-DE">us Österreich gibt es derzeit keine ablehnenden Signale. Der für Verkehrsfragen zuständige Landesrat LSth. </span><span lang="en">Karlheinz Rüdisser sieht keinen Grund für Aktivitäten </span><span lang="en">(VN am 5.Febraur 2014)</span><br />
<span lang="de-DE">Als direkte Nachbarn dieses Flughafens haben wir deshalb folgendes Schreiben an das Bundesamt für Zivilluftfahrt in </span><span lang="de-DE">B</span><span lang="de-DE">ern gesendet.</span></p>
<p><a href="https://www.hoechste-zeit.at/wp-content/uploads/2023/06/Flughafen_Altenrhein-scaled.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-497 size-large" src="https://www.hoechste-zeit.at/wp-content/uploads/2023/06/Flughafen_Altenrhein-744x1024.jpg" alt="" width="744" height="1024" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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